Am Samstag, 18.03.2017, um 10 Uhr war es mal wieder so weit: Die Jugendfeuerwehren aus Schimborn und Königshofen veranstalteten einen gemeinsamen Übungstag unter dem Motto „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Hierzu trafen sich 15 Jugendliche beider Wehren, um gemeinsam die Brandbekämpfung zu trainieren.
Am Vormittag standen drei Löschübungen zu dem Bereich „Flächenbrand im Löschzug“ an, die von den Jugendfeuerwehrlern motiviert und effizient angegangen wurden. Welcher Trupp einer Löschfahrzeug-Besatzung dabei welche Aufgabe zu erfüllen hat und auch welche Materialien bzw. Hilfsmittel er zunächst zu verwenden hat, wurde bei diesen Einsätzen intensiv besprochen.
Nach einer stärkenden Mittagspause mit Bratwurst und Brötchen folgten schon die nächsten großen Löschübungen. Als Erstes wurden die Feuerwehranwärter /-innen mit dem Szenario „Brand des Gerätehauses Königshofen- zwei vermisste Personen“ konfrontiert und anschließend mussten sie zu einem „Flächenbrand in der Frühlingsstraße“ ausrücken. Bei diesen beiden größeren Einsatzübungen konnten die Jugendlichen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen.
Nachdem die Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht worden waren (ebenfalls eine –meist nicht so beliebte- Grundtätigkeit von Feuerwehrlern nach einem Einsatz), beendete „Schimhofen“ gegen 15.30 Uhr den gemeinsamen Übungstag.
Wie bereits in den vergangenen Jahren wollten die Feuerwehren aus Schimborn und Königshofen mit diesem Übungstag das Miteinander unter den Jugendlichen stärken. Unsere Nachbarschaft hat bereits durch viele gemeinsame Aktionen, wie 24h- Übungen oder insbesondere auch die gemeinsame Zelt- Landschaft auf dem jährlichen Kreisjugendfeuerwehrzeltlagern, eine zunehmende Freundschaft erarbeitet, die vor allem durch die zu solchen Events verwendete gemeinsame Namensgebung „Schimhofen“ zum Ausdruck gebracht wird. Die Jugendwarte und ihre Unterstützer können hierbei auf einen hervorragenden Zusammenhalt und eine erstklassige Zusammenarbeit unter den Jugendlichen blicken. – Dies sei genug Ansporn, um solche gemeinsamen Events fortzuführen.- Schließlich wird der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit auch in der aktiven Wehr gelegt!
Ein riesengroßer Dank gilt allen, die diesen tollen Tag ermöglicht haben: den Jugendwarten und ihren Betreuern sowie den Ausbildern, die diesen Tag mitgestaltet haben.
Seit letzter Woche Montag ist Céline Schischkoff neue Kreisjugendsprecherin und Lara Bork ihre Stellvertreterin. Wir freuen uns solch engagierte Mädels in unserer Jugendfeuerwehr zu haben und wünschen den beiden viel Erfolg im frisch gewählten Amt!
(ein Bericht zum Fahrsicherheitstraining beim ADAC)
Am 12.03.2017 trafen sich um 8.00 Uhr mehrere Feuerwehren mit ihren LKWs zum Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Gründau. Nach einem kurzen Kennenlernen im dortigen Schulungsraum äußerte jeder seine Vorstellungen und Erwartungen an das bevorstehende Training. Anschließend fuhren wir alle mit unseren Feuerwehrlastwagen auf das Trainingsgelände, wo wir in 2 Gruppen mit je 5 Fahrzeugen aufgeteilt wurden.
Zunächst besichtigten wir den Trainingsparcours zu Fuß und besprachen die Einzelheiten sowie mögliche Schwierigkeiten. Danach starteten wir mit dem praktischen Teil:
Als Erstes mussten wir unser Können in einem schnellen Slalom- Parcours unter Beweis stellen.
Darauf folgte die „Altstadt“- die Herausforderung dabei bestand darin, mit unserem großen Löschfahrzeug durch schmale („Altstadt“-) Gassen zu manövrieren.
Als nächstes mussten wir „klassisch“ (wie jedem aus der Fahrschule bekannt) rückwärts einparken und auf engem Raum wenden; mit so einem Großfahrzeug gar nicht so einfach!
Frei nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ kam als Letztes unser persönlicher Höhepunkt an die Reihe- Bremsen und Ausweichen auf beregneten Flächen. Auf dem rutschigen Untergrund stellten wir schnell fest, dass bei dieser Gegebenheit die Art der Reifen eine große Rolle spielt.Beispielsweise sind Stollenreifen vorteilhaft für das Fahren im Gelände, sie mindern jedoch extrem die Haftung des Fahrzeugs auf glatten oder rutschigen Straßen.
Nach einem großartigen Tag mit ein wenig Nervenkitzel konnten wir unser Löschfahrzeug wieder unbeschadet in unser Gerätehaus stellen….
Unser Fazit nach diesen Erlebnissen: Was nützt einem die beste Technik in den Fahrzeugen, wenn man nicht weiß, wie sie zu nutzen ist?!- Ein Fahrzeug kann also nur so gut wie sein Fahrer sein!!!
Wir können euch alle von daher nur dazu ermutigen, auch einmal ein solches Fahrsicherheitstraining mit eurem Auto/ Motorrad zu absolvieren. Danach werdet ihr verstehen, warum wir nach diesem Tag so denken…
Von links: Ronald Herleth, Jochen Spatz, Manfred Rosenberger, Timo Schnabel, Volker Kraus, Lukas Mücke, Steffen Gries, Benjamin Weidinger, Wolfgang Rosenberger, Klaus Harnischfeger, Oswald Glaab, Cornelia Weidinger, Kommandant Kurt Rosenberger
Während der Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schimborn am 12.02.2017 wurden mehrere Feuerwehrmitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft und Dienste zur Feuerwehr Schimborn geehrt: für beeindruckende 40 Jahre Feuerwehrdienst Manfred Rosenberger und Norbert Bathon, für ebenso beeindruckende 30 Jahre Feuerwehrdienst Bernhard Bergmann, Thorsten Glaab, Volker Kraus und Kurt Rosenberger, für 20 Jahre Feuerwehrdienst Ronald Herleth, sowie für 10 Jahre Feuerwehrdienst Steffen Gries, Jörg Hofmann, Lukas Mücke, Timo Schnabel, Jochen Spatz, Benjamin Weidinger, Cornelia Weidinger und Philip Misterek. Bei ihrer Ehrung wurde allen anwesenden Jubilaren eine Urkunde für ihre Verdienste durch den 1. Kommandanten, Kurt Rosenberger, überreicht und Dank für die Treuen Dienste in der Feuerwehr Schimborn ausgesprochen. Den Abwesenden Mitgliedern werden diese selbstverständlich nachgereicht.