Technische Hilfeleistung
Einsatzart: BRAND
Datum & Uhrzeit: 06.04.2016 - 17:35 Uhr Zugriffe: 4135
Einsatzort: Mömbris-Mensengesäß, Hüttenberger Straße
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Dachstuhlbrand
Zur nachbarlichen Löschhilfe wegen eines Dachstuhlbrandes wurde die FF Schimborn alarmiert.
Um 17.30 Uhr wurde der Brand eines Mehrfamilienhauses in der Hüttenberger Straße gemeldet. Die Kinder der Bewohner hatten den Rauch auf dem Dach bemerkt und dann ihren Großvater verständigt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von der Polizei Alzenau und den örtlichen Feuerwehren stand der durch einen Giebel zweigeteilten Dachstuhl des Gebäudes lichterloh in Flammen; Teile des brennenden Daches fielen auf die Straße. Die Bewohner des Wohnhauses hatten sich allesamt selbst ins Freie retten können. Ein 42-Jähriger hatte noch Löschversuche unternommen und sich dabei durch Rauchgase leichte Verletzungen zugezogen. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch betreut.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau, Mömbris, Schimborn und Niedersteinbach bekämpften die Flammen mit rund 60 Mann. Der Sachschaden wird sich nach den ersten Schätzungen auf mindestens 80.000 Euro belaufen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen bereits am Abend übernommen. Originalmeldung der Polizei Unterfranken
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte schlug bereits offenes Feuer aus dem zweigeteilten Dach des Wohnhauses. Die Flammen drohten auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Insgesamt drei C-Rohre im Innen– und Außenangriff und zeitweise ein Wenderohr über die Drehleiter wurden zum Einsatz gebracht, um die Flammen zu löschen. Auch wurde sofort mit einer Überdruckbelüftung begonnen, um den Rauch aus dem Gebäude zu blasen. All diese Arbeiten mussten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Hierzu wurden insgesamt vier Trupps eingesetzt. Um das Nachbargebäude vor dem Feuer zu schützen, wurde hier parallel eine Riegelstellung aufgebaut und betrieben. Diese Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Abschließend wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Das Nachbargebäude musste während der Löscharbeiten kurzzeitig evakuiert werden.
Durch den sparsamen Löschwassereinsatz der Feuerwehr konnte ein Wasserschaden weitestgehend verhindert werden.
Ein 42-jähriger Mann zog sich bei ersten Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu und musste vor Ort notärztlich versorgt werden. Ebenso wurde vom Rettungsdienst eine 89-jährige Bewohnerin des geräumten Nachbarhauses betreut. Die Seniorin musste während der Löscharbeiten ihr Wohnanwesen verlassen, konnte nach Abschluss der Löscharbeiten aber in ihre Wohnung zurückkehren.
Der Mömbriser Kommandant Florian Schott konnte auf 54 Einsatzkräfte und 10 Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzt und Einsatzleiter Rettungsdienst eingesetzt. Auch der erste Bürgermeister von Mömbris Felix Wissel machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.
Die Bilder sind von Main-Netz.de.
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alarmierte Organisationen:
FF SCHIMBORN, FF MÖMBRIS, KBI, Polizei, Rettungsdienst, FF ALZENAU, FF NIEDERSTEINBACH
eingesetzte Fahrzeuge:
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Sonstige InformationenEinsatzbilder |
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