Mittwoch, 24. April 2019

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Der Schutz vor Kälte und Erfrierungen

Mit einfachen Maßnahmen kann jeder Erfrierungen vorbeugen. Besonders vorsichtig sollte sein, wer Alkohol trinkt; dadurch kühlt der Körper schneller aus. Gefährlich wird es, wenn die Auskühlung wegen Übermüdung, Hunger oder starker Konzentration beim Wintersport nicht wahrgenommen wird. Besonders Kinder, die draußen spielen, haben häufig kein Gefühl für Kälte.Für den Gefährdungsgrad von Kälte sind nicht die Temperatur allein, sondern auch wesentlich Wind und Feuchtigkeit entscheidend. Bei frischem Wind (Stärke 5) sinkt die Umgebungstemperatur z. B. von Null Grad auf die gefühlte Temperatur von minus 14 Grad. Da schon relativ geringfügige Erfrierungen der Haut dauerhafte Gefühlsstörungen zu Folge haben können, ist bei großer Kälte Vorbeugung angesagt.

 

 

Die wichtigsten Tipps, um Erfrierungen zu vermeiden: 

Der wirksamste Schutz vor Eiseskälte ist warme Kleidung - am besten mit mehreren Schichten nach dem Zwiebelschalenprinzip

Die Kleidung und vor allem Schuhe dürfen nicht zu eng sitzen, damit die Durchblutung nicht behindert wird.

Nasse Kleidung muss so schnell wie möglich gewechselt werden, da dem Körper zusätzlich Wärme entzogen wird.

Der Kopf gibt viel Körperwärme ab - also nie ohne Mütze.

Ein dünnes Baumwolltuch oder ein Schal vor Mund und Nase schützt vor besonders eisiger Luft.

Eine fettreiche Creme wie z. B. eine Nachtcreme bietet einen zusätzlichen Schutzmantel vor Kälte; Cremes oder Lotionen mit hohem Wasseranteil sind dagegen zu meiden.

Lippen und Finger danken häufiges Fetten mit weniger Rissen.

Auf Schmuck an unbekleideten Körperstellen sollte verzichtet werden, denn Metall kann bei eisigen Temperaturen an der Haut festfrieren.

Anzeichen von Erfrierungen sind starke Abkühlung, blasse Haut und stechende Schmerzen gefolgt von Gefühllosigkeit. Starke Unterkühlung mit deutlichem Absinken der Körperkerntemperatur ist lebensbedrohlich und erfordert umgehend stationäre Behandlung.


Wer bereits unterkühlt ist oder Erfrierungen bermerkt, 

sollte sich mit warmen, gezuckerten Getränken aufwärmen,

nasse durch trockene Kleidung ersetzen,

erfrorene Körperteile vor weiterer Kälte schützen und schonend wärmen, z. B. an noch warme Körperteile anlegen oder in körperwarmes, nicht heißes Wasser tauchen,

diese nicht bewegen und sich rasch in medizinische Behandlung begeben,

diese nicht mit Schnee einreiben oder massieren (kann zu Gewebeschäden führen) und

diese auch nicht durch Atemhauch zu erwärmen versuchen (feuchte Atemluft bewirkt zusätzlich Verdunstungskälte!).

Rauchen verstärkt die Erfrierungsgefahr von Gliedmaßen, da sich die Blutgefäße noch weiter verengen!

Starke Unterkühlung oder Erfrierungen sind Notfälle! Bitte wählen Sie in solchen Fällen sofort den Notruf 112!

 

 

 

 

 

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