Donnerstag, 27. Juni 2019

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„Schimhofen“

 

- eine wachsende Freundschaft zweier Jugendfeuerwehren

Ein Bericht über das Kreisjugendfeuerwehr- Zeltlager

Am Donnerstag, den 13.08.2015, trafen sich 6 unserer Schimborner Jugendlichen sowie deren Jugendwarte früh morgens, um gemeinsam zum Kreisjugendfeuerwehr- Zeltlager des Landkreises Aschaffenburg in Kleinkahl aufzubrechen. Dort angekommen standen für den ersten der 4 Tage der Zeltaufbau, das Einleben und das Kennenlernen, sowohl der Örtlichkeiten, als auch der anderen teilnehmenden Jugendwehren auf dem Programmpunkt.

Eher per Zufall als geplant baute die JF Königshofen ihr Zelt neben unserem Zeltplatz auf. Bereits in dieser Aufbau- Phase profitierten alle vom Kennen und gemeinsamen Helfen der vorangegangen 24h- Übungen, sodass das Aushelfen durch Material oder eine unterstützende Hand bei benötigter Hilfe keineswegs Infrage gestellt wurde. Gemeinsam wurde sodann ein für beide zur Verfügung stehender Pavillon- Vorbau an die Zeltausgänge gebaut, unter den  die Sitzgarnituren platziert wurden. Schon am Abend fanden hier kameradschaftliche Spiele- Runden und ein gemeinsames Beisammen- Sitzen statt- auch mit den Jugendlichen und Betreuern der JF Blankenbach, die an der diesjährigen 24h- Übung ebenfalls teilgenommen hatte.

Während den Wetterwidrigkeiten halfen wir wiederum untereinander aus- sei es ein Getränke- Tausch aufgrund des heißen Tages oder ein helfendes Anpacken bei den starken Winden am Abend gewesen. Besonders willkommen, v.a. bei den Kindern, war der provisorische „Pool“, der mit Hilfe des Königshöfer Faltbehälters entstand, aber auch hier den Jugendlichen beider Wehren zur Verfügung stand.

Am Freitag fand die sogenannte Lager- Olympiade statt: sämtliche JF- Gruppen starteten zeitversetzt, um einen Parcours zu absolvieren. Die verschiedenen Stationen forderten diverse Talente, wie Geschicklichkeit, Fingerspitzen- Gefühl, aber auch Feuerwehr- Können. Beispielsweise mussten ein Parcours auf einem Segway zurückgelegt, Spielautos auf einem Tisch in Punktefelder manövriert oder blind ein Löschangriff aufgebaut werden. Letztendlich erreichten wir den 16. von 23 Plätzen, wie wir später erfuhren- eine ordentliche Leistung, wenn man bedenkt, dass unsere Jugendlichen ein derartiges Event zuvor noch nie bestritten hatten. Für den Abend hatten wir dann Grillen statt des üblichen Abendessens geplant; sehr zur Freude unserer Jugend. Auch dieses Mal wurde im Anschluss gemeinsam mit den befreundeten Jugendwehren gespielt oder noch einmal zum Abkühlen in den „Pool“ gesprungen.

Der Samstag stand dann im Zeichen der Aus- und Weiterbildung. Die Jugendlichen wurden hierbei sowohl in „ U 16“ als auch „Ü 16“ eingeteilt, sowie in kleinere Gruppen aus zwei bis drei Wehren. Insbesondere der erste Ausbildungspunkt, das Kennenlernen der Arbeit des Brandermittlungshundes der Aschaffenburger Polizei, faszinierte Groß und Klein, aber z.B. auch ein Einblick in den Digitalfunk. Der späte Nachmittag, der überwiegend von Freizeit gekennzeichnet war, sorgte anschließend wiederum für Spiel, Spaß und Erholung bei warmen Temperaturen.

 An diesem Nachmittag entstand dann auch das Schild mit der Aufschrift „Schimhofen“, das fortan den Zeltbereich von Schimborn und Königshofen kennzeichnete. Ein sehr schönes und eigentlich für sich sprechendes Symbol, das das weitere Wachsen der Freundschaft unserer Jugendfeuerwehren darstellt. Es ist genau das, was meiner Meinung nach mit Veranstaltungen wie dem KJF- Zeltlager erreicht werden soll: Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung – und das ausgerechnet bei Nachbar- Feuerwehren, die mit gegenseitigen Vorurteilen geprägt sind! - Oder waren???

Leider hatte es dann im Laufe der Nacht angefangen, stark zu regnen, sodass der komplette Zeltabbau am Sonntag völlig durchnässt stattfand. Neben dem Regen erschwerte der dadurch entstandene Matsch und Schlamm das Zusammenpacken. Aber nachdem wir das geschafft hatten- wieder einmal mit gegenseitiger Unterstützung- wurden wir mit Mittagessen in Form von Schnitzelbrötchen belohnt. Nach einer relativ kurzen Abschlusskundgebung und der Bekanntgabe der Olympiade- Platzierungen fuhren wir nach knapp 4 Tagen nach Hause. Aufgrund des Wetters mussten wir, am Gerätehaus angekommen, noch einmal ordentlich Zupacken, um das Zelt erneut aufzubauen und zu säubern, bevor wir es zum Trocknen stehen lassen konnten. Aber als auch das erledigt war, konnten wir alle heim, um uns von den vergangenen Ereignissen zu erholen….

Ein Bericht von R. Gries

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